WE CAN BE HEROES . ein PROJEKT in KOOPERATION MIT PHYNE & PROJECT I AM, CAPETOWN

"Erzähl doch mal, wie ist es denn so in Kapstadt?"

Am Anfang der Reise erwischte mich ein Magen-Darm Infekt und zeigte mir wieder, wie schnell man lahmgelegt wird, aber auch wie schnell ich dann zu meiner Kreditkarte greife und zu meinem Handy. Ich rufe einfach den Arzt an und bestelle ein Uber. Ich agiere, kaufe mir Medikamente, trinke Wasser aus Flaschen. Und das alles handele ich unbewusst ab? Nach wenigen Tagen erfasste mich ein innerlicher Kampf und Schmerz, der Kampf der Spiritualität und Verbundenheit zur Nächstenliebe. Ebenso die Wut auf die Kriminalität, die Freiheitsberaubung in einem unfassbar schönen Land, auf den Kampf gegen meine körperlichen Beschwerden und ich fragte mich, was ich aus dieser Situation nun mitnehmen kann.

"Ich kann nicht einfach wegsehen und so tun als gäbe es das nicht" egal wie schlecht es mir heute geht, ich kann alles tun, um nach Hause zu fliegen, mir Medikamente holen, um Hilfe bitten usw.


Die Tatsache, dass Menschen zwischen Blechhütten nach Möglichkeiten suchen sich zu bilden, um arbeiten zu „dürfen“, weil die Apartheid ist nicht überall zu Ende ist. Dass sich Kriminalität verbreitet, weil die Menschen der Mut verlässt, sie aufhören ihren Träumen zu folgen, sie sich nicht kreativ ausdrücken können, nicht jeder Zugang zum Schulsystem oder die Möglichkeit auf ein Studium bzw. eine Arbeit hat. Das alles lässt mich nicht los. „Würdest du auch stehlen? Was würdest du tun, wenn du nichts anderes kannst und nichts hast?“ Ich hatte keine Vorstellung, aber ich wusste, ich kann hier etwas tun.

Damit startete mein Projekt:

Viele Wochen habe ich nach einem Projekt gesucht, welches mich ansprach, vertrauenswürdig ist und Menschen damit zu tun haben, die mir das gewünschte Gefühl vermittelten. Innerhalb von Deutschland ist das ein verhältnismäßig kleiner Aufwand, über den Kontinent hinweg dagegen nicht einfach: Flüge, Reisen und das ganze Engagement muss zwischen Beruf und Alltag organisiert werden. Die Sprache, Hilfsbereitschaft und Distanz waren nicht immer sehr einfach dabei.

 

So bin ich auf Monique aus Amsterdam gestoßen und ich hätte mir keine Bessere für ein gemeinsames Projekt wünschen können. Sie leitet das Projekt I AM in der Township film school in Langa. Sofort hatten wir eine sehr herzliche Verbindung.

Das Projekt I AM unterstützt junge Menschen in kreativer Arbeit und bietet kostenlose Workshops an. Die Teilnehmer können ihre Geschichte dokumentieren und zusammen mit weiteren Mitarbeitern des Teams filmen und produzieren lernen.

 

Ich habe nach Möglichkeiten gesucht, geschrieben, geredet, recherchiert und wurde fündig. Gemeinsam arbeitet ein Team an diesem Projekt. Unabhängig voneinander und dennoch alle einem Strang ziehend. Wir alle arbeiten ehrenamtlich für dieses non profit bzw. dieses Charity Projekt. Durch den Einsatz folgendes Unternehmens wurde diese Spendenaktion überhaupt möglich:

Als Botschafterin begleite ich nun diese wundervolle Kampagne.
Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von prominenten Gesichtern. Im Rahmen unserer Zusammenarbeit, gab PHYNE mir die  Möglichkeit mein Herzensprojekt ebenfalls einzubringen.

"WE CAN BE HEROES"

Es begleiten uns dabei Freunde und Familien bei dieser Aktion und wir starten nun gemeinsam eine Spendenkampagne, damit der „Kreativkurs“ 2019 weitergehen und das "Project I AM" auch weiterhin  die Kurse weiterführen kann. Ich freue mich über jede weitere Unterstützung und jede helfende Hand.
 
Mich begleiten außerdem mein Freund und Lebensgefährte Hoang Ho sowie unser enger Freund Peter Sowinski (Petair). 


Hoang über die Kampagne:

„Als meine Freundin mich fragte, ob ich Teil dieses Projekt sein möchte, habe ich nicht lange gezögert. Da ich selber einen Immigrationshintergrund habe, ist das natürlich eine Herzensangelegenheit für mich. Bei der Charity Aktion muss ich kurioserweise dabei selber an eine Geschichte aus meiner Kindheit denken. Und zwar war ich schon immer ein Fußballfan, aber meiner Eltern hatten damals nicht das Geld mich in einen Fußballverein zu schicken geschweige denn mir Fußballschuhe zu kaufen. Also wurde das Geld zusammen gesammelt von den Eltern meiner Freunde, damit ich die Möglichkeit bekam, die selbe Möglichkeit zu bekommen, die jedes andere Kind in meinem Alter auch hatte.
Ein Traum ist damals für mich in Erfüllung gegangen und ich hab mich gefühlt wie Maradona mit meinen eignen Fußballschuhen. Das werde ich nie vergessen und dafür werde ich immer dankbar sein. Jetzt habe ich die Chance einfach “Zurückzugeben“ und bin unheimlich stolz drauf ein Teil, auch wenn es nur ein kleiner Teil ist, der Kampagne zu sein.“

Jeder kann ein Teil davon sein und es ist nicht wichtig wie groß Euer Anteil davon ist, denn jede Unterstützung ist willkommen. Es gibt zwei Möglichkeiten: Gerne dürft ihr uns unterstützen, durch den Kauf des T-Shirts oder durch eine für euch mögliche Spende. Willkommen ist jeder einzelne Euro, denn dieser wird doppelt wertgeschätzt. Und ich betone das, denn 100% des Gewinns gehen direkt - beim Kauf eines Charity T-Shirts - an das Projekt „I AM“.

WERDE AUCH DU EIN TEIL DER KAMPAGNE

100% des Gewinns gehen mit dem Kauf an mein Herzensprojekt

Ihr dürft uns begleiten und die gesamte Kampagne über teilhaben. Ich werde den Fortschritt dokumentieren und diese Seite regelmässig updaten.


DANKE UND SCHÖN, DASS IHR MICH DABEI BEGLEITET.